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Gemeinsam ein Zeichen für die Menschenwürde setzen!

Essener Kirchen laden zum ökumenischen Friedensgebet in die Marktkirche ein

(Essen, 11.09.2018) Unmittelbar vor der #wirsindmehr-Demonstration am Donnerstagabend in Essen feiern die evangelische und die katholische Kirche in der Marktkirche ein ökumenisches Friedensgebet. Gemeinsam werden der katholische Cityseelsorger Bernd Wolharn, die evangelische Pfarrerin Hanna Jacobs (raumschiff.ruhr) und der evangelische Pfarrer Johannes Heun (Kirchengemeinde Königssteele) einen geistlichen Impuls für Freiheit und ein friedliches Zusammenleben setzen, hieß es am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Superintendentin Marion Greve, Dompropst Thomas Zander und der Vorsitzende des Essener Katholikenrates, Bernd Klein, haben anlässlich der Demonstration ein „Gemeinsames Wort: Zeichen setzen für die Menschenwürde!“ veröffentlicht, in dem sie sowohl zum Friedensgebet einladen als auch zur Teilnahme an der Demonstration ermutigen. Interessierte finden den Aufruf unten auf dieser Seite als PDF-Datei.

In diesen Tagen gehe es darum, „sichtbar Zeichen zu setzen, um die gesellschaftliche Mitte zu stärken“, begründet Dompropst Thomas Zander das Engagement der Kirchen. „Wir stehen gemeinsam dafür ein, was unsere Gesellschaft ausmacht. Wir sind nicht in erster Linie gegen etwas, sondern dafür: für Frieden, für Freiheit und für eine menschenwürdige Gesellschaft.“

Es gehe „um die biblische Grundüberzeugung: Jeder Mensch ist von Gott geliebt“, betont Superintendentin Greve. „Diese Überzeugung wird von denen angezweifelt, die sich in Chemnitz, Köthen und anderswo so lautstark empören und offen ihre rechte Gesinnung zeigen.“ Jenseits aller Partei-Überzeugungen "wollen wir bewusst Flagge zeigen für das, was uns mit Blick auf die Würde des Menschen wichtig ist“, sagt die Superintendentin.

Das Friedensgebet beginnt um 17.30 Uhr in der Marktkirche; eine halbe Stunde später startet der Demonstrationszug auf dem Willy-Brandt-Platz. Nach dem Gang durch die Innenstadt findet auf dem Kennedy-Platz eine Zwischenkundgebung statt. Zum Abschluss kehren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder auf demselben Weg zum Willy-Brandt-Platz zurück, wo noch mehrere Reden gehalten werden; für die Musik sorgt die Essener Dancehall-, Reggae- und Pop-Formation Banda Senderos.

Unser Foto zeigt Superintendentin Marion Greve (3.v.r.) und Dompropst Thomas Zander (2.v.r.) zusammen mit dem Essener Schauspiel-Intendanten Christian Tombeil (r.), dem DGB-Chef für Mülheim, Essen und Oberhausen, Dieter Hillebrand (2.v.l.) sowie Sonja Neuhaus (l.) und Max Adelmann (3.v.l.) vom Veranstalterbündnis „Essen stellt sich quer“.

Grundlage dieser Meldung ist eine Pressemitteilung des Bistums Essen, vielen Dank!

 

 

 

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