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Evangelische Kirche in Essen plant Konzert zum Reformationstag in der Philharmonie

 

Anlässlich der Erinnerung an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren plant die Evangelische Kirche in Essen am 31. Oktober eine Festveranstaltung in der Philharmonie. „Luthers Kraft in Musik“ lautet der Titel des moderierten Konzertes, das am Reformationstag um 18 Uhr im Alfried-Krupp-Saal der Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, beginnt. Das Programm erzählt die musikalische Geschichte der Reformation von den Anfängen bis heute: Ausgewählte Chöre und Ensembles verbinden herausragende Beispiele geistlicher Musik zu einem moderierten Programm. „Auf diese Weise erschließen sie den bedeutenden Beitrag, den die Reformation zur Musikgeschichte geleistet hat, und machen Vielfalt wie Einheit evangelischer Stimmen und Stimmungen im Wandel der musikalischen Epochen sichtbar“, erklärt Superintendentin Marion Greve dazu. Die Moderation teilen sich die Journalistin Andrea Thilo, Berlin, und Professor Dr. jur. Oliver Scheytt, Essen. Auch das Publikum wird zur Mitwirkung eingeladen. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Martin Luther, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Karin Haußmann/Holger Metzner, Johann Walter, Heinrich Schütz und Michael Schütz. Das Interesse ist groß: Bereits seit einigen Tagen sind nur noch Restkarten vorhanden. (mehr)

 



Die Marktkirche im Internet



Beratung von Kirche und Diakonie

PDF-Plan: Kirche in der City

kulturkirche-essen.de

Evangelische Jugend Essen erwartet über hundert Teilnehmerinnen zum Girls Dance Day 2017

 

Die Evangelische Jugend Essen erwartet über 100 Teilnehmerinnen zum „Girl Dance Day 2017“. Die diesjährige Veranstaltung findet am Samstag, 14. Oktober, von 11 bis 16.30 Uhr im Weigle-Haus an der Hohenburgstraße 96 statt; eingeladen sind Mädchen und junge Frauen mit und ohne Handicap im Alter von acht bis 26 Jahren, wie Iris Schumann, Geschäftsführerin der Evangelischen Jugend Essen, mitteilte. Für einen Teilnehmerinnen-Beitrag in Höhe von 1 Euro können unter anderem die folgenden Workshops besucht werden: Zumba, Streetdance, Bauchtanz, Bollywood, Spanischer Fächertanz, Hip Hop, Linedance.

 

Männersonntag 2017 in der Auferstehungskirche fragt nach dem weiblichen Gesicht der Diakonie

 

Zum Essener Männersonntag mit Gottesdienst und Vortrag lädt der Synodalbeauftragte für die Männerarbeit im Kirchenkreis Essen, Matthias Helms, am Sonntag, 15. Oktober, in die Auferstehungskirche an der Manteuffelstraße 26 ein. Thematischer Schwerpunkt ist die Frage nach der Rolle von Männern in der Diakonie. - Der Essener Männersonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst; die Predigt hält der Landesobmann für die Männerarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der frühere Superintendent und Pfarrer i.R. Michael Heering. Als besonderen Gast begrüßt die Gottesdienstgemeinde an diesem Tag einen Chor aus Sundern. Im Anschluss an den Gottesdienst hält der Essener Diakoniepfarrer Andreas Müller den Festvortrag zum Thema „Diakonie ist weiblich – was ist mit den Männern?“ Dazu werden warme und kalte Getränke angeboten. Gegen 12.30 Uhr klingt die Veranstaltung aus.

 

Religionslehrertag: Die Seele stärken, Resilienz fördern, einfach evangelisch!

 

„Die Seele stärken, Resilienz fördern – einfach evangelisch!“ lautet die Überschrift für einen Religionslehrertag, den das Schulreferat der Evangelischen Kirche in Essen in Dienstag, 17. Oktober, von 10 bis 16.30 Uhr im Melanchthon-Gemeindezentrum in Essen-Holsterhausen, Melanchthonkirchstraße 3/Ecke Holsterhauser Platz, veranstaltet. Welche Zugänge zum christlichen Glauben in seiner heutigen Ausdrucksform können wir Schülern eröffnen? Welchen Beitrag kann „evangelische Bildung“ zur Förderung der Resilienz, zur eigenen Gesundheit und zu einem guten Schulklima leisten? Anlass für das Thema ist die Erinnerung an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren. „Wir wollen im Austausch mit den Referenten – Professor Ingo Baldermann, Brigitte Zeeh-Silva und Dr. Ulrike Itze – in unseren Kollegengesprächen und in mehreren Workshops Anregungen für einen guten und zeitgemäßen Religionsunterricht aufnehmen und gemeinsam einen Tag erleben, der unserer Seele einfach guttut“, erläutert der Schulreferent des Kirchenkreises Essen, Pfarrer Dietmar Klinke. Informationen, Anmeldung im Schulreferat unter Telefon 0201 2205-240 und online unter www.schulreferat-essen.de.

 

Altenessen-Karnap: Stiftung spendet 25.000 Euro für die Begrünung des neuen Gemendezentrums

 

Das neue, im Juni eingeweihte Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap am Mallinckrodtplatz gilt als echtes Schmuckstück. Dafür sorgt aber nicht nur das besonders gelungene architektonische Konzept: Dank einer Spende der van Eupen-Stiftung für Natur- und Umweltschutz in Höhe von 25.000 Euro kann die Gemeinde die Außenflächen so bepflanzen, dass der einladende Charakter einer grünen Oase im Stadtteil schon von weitem sichtbar sein wird. Im Rahmen einer symbolischen Pflanzaktion mit Kindern aus dem Evangelischen Familienzentrum Abenteuerland wurde die Spende von Ulrich Braun, Vorsitzender des Vorstands der van Eupen-Stiftung, und seiner Tochter Birgit Braun, Mitglied im Vorstand, am Dienstag (10. Oktober) übergeben. Mit der Spende konnten unter anderem zahlreiche Hortensien, Judasbäume, Sträucher und Bodendecker gepflanzt und Grassamen ausgesät werden. „Die van Eupen-Stiftung mit Sitz in Dortmund wurde 1985 als gemeinnützig anerkannt; Stiftungsziele sind die Förderung von Naturschutz und Umweltschutz.

 

Alte Synagoge: Vortrag beleuchtet das aktuelle Verhältnis der lutherischen Theologie zum Judentum

 

„45 Jahre nach der Rheinischen Synodalerklärung – Kritische Anmerkungen zum Thema lutherische Theologie und Judentum“ lautet der Titel eines Vortrags, den Marcel Nieden am Donnerstag, 19. Oktober, um 19 Uhr in der Alten Synagoge Essen/Haus jüdischer Kultur, Edmund-Körner-Platz 1/Ecke Steeler Straße 29, hält.   „Die Rheinische Landeskirche war einer der ersten in Deutschland, die 1970 in einer wegweisenden Erklärung ein neues Verhältnis zum Judentum forderte“, heißt es dazu. „Doch was hat sich danach wirklich durchgesetzt? Was ist nicht in den Gemeinden angekommen? Gibt es eventuell grundsätzliche theologische Differenzen hinsichtlich der Auslegung des ‚Alten Testamentes‘, etwa im Hinblick auf die religiöse Lebenspraxis, die Mizwot, und die Lehre von der ‚Werkgerechtigkeit‘, die sich nicht ausräumen lassen?“ Professor Dr. Marcel Nieden lehrt die Fächer Evangelische Theologie und Historische Theologie an der Universität Duisburg-Essen. Der Eintritt ist frei. (mehr)

 

Wanderausstellung über das Wirken bedeutender Reformatorinnen macht Station in Bergerhausen

 

Im Jahr des Reformationsjubiläums rückt der Reformator Martin Luther vielfach in den Vordergrund. Dabei war die Reformation gar keine „Ein-Mann-Show“: Dass auch Frauen maßgeblich reformatorisches Gedankengut verbreitet und gelebt haben und bis heute immer wieder für eine Erneuerung der Kirche eintreten, zeigt die Wanderausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517.“, die vom 5. bis 15. Oktober in der Evangelischen Kirchengemeinde Bergerhausen Station macht. Blickpunkt der Ausstellung, die von der Gleichstellungsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland konzipiert wurde, sind acht lebensgroße Frauenfiguren, die eine Begegnung „auf Augenhöhe“ ermöglichen – darunter Katharina von Bora, Sibylle von Jülich und Dorothee Sölle. Roll-Ups und Audios führen zudem in die Biographien von 13 bedeutenden Frauen ein. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit einer ganzen Reihe besonderer Veranstaltungen lädt dazu ein, sich dem Leben und Wirken bedeutender Reformatorinnen aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Bis zum 8. Oktober ist die Ausstellung zunächst in der Kirche auf der Billbrinkhöhe zu sehen, anschließend wird sie in der Johanneskirche gezeigt. (mehr)

 

Marktkirche: Ausstellung über den portugiesischen Schindler Aristides de Sousa Mendes

 

„Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt. Aristides de Sousa Mendes – ein Beispiel für Zivilcourage“ heißt eine Ausstellung, die vom 19. September bis 20. Oktober in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, zu sehen ist. Der portugiesische Diplomat Aristides de Sousa Mendes rettete während des Zweiten Weltkrieges rund 30.000 Menschen vor der Verfolgung und Ermordung durch die Nazis. Weil er dabei gegen den Willen der Salazar-Diktatur handelte, musste er den diplomatischen Dienst verlassen und verstarb in Armut. 1961 nahm ihn der Staat Israel in der Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ auf. In seinem Heimatland wurde Aristides de Sousa Mendes erst 1988 rehabilitiert; heute gilt er als einer der bedeutendsten Portugiesen und Europäer und wird auch als der "portugiesische Schindler" bezeichnet. Die Eröffnung findet am Dienstag, 19. September, um 15 Uhr in der Marktkirche statt. (mehr)

 

Superintendentin Marion Greve kommentiert das Ergebnis der Bundestagswahl

 

Marion Greve, Superintendentin des Kirchenkreises Essen, hat das Ergebnis der Bundestagswahl am Montag (25. September) wie folgt kommentiert: „Das Ergebnis der Bundestagswahl, ob erwartet oder nicht, macht die Herausforderung deutlich, vor der wir – die Parteien, unsere Kirche, gesellschaftliche Interessenverbände und im weitesten Sinne alle engagierten Menschen guten Willens – derzeit stehen: Wir brauchen eine neue Koalition in Politik und Gesellschaft für ein weltoffenes, soziales und gerechtes Deutschland. Eine Koalition für ein Gemeinwesen, in dem Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit mehr zählen als Ausgrenzung und Angstmache oder die Befriedigung von Interessen der eigenen Klientel. Erkennbar nah bei den Fragen der Menschen zu sein – das ist das Ziel gleichermaßen für Politik und die Kirche, war es immer schon. Doch gerade heute müssen wir wieder neu fragen: Wie lässt sich die Arbeit in den Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Schulen, in der offenen Jugendarbeit und der Diakonie, in unseren Gemeinden und Diensten so stärken und organisieren, dass von dort aus wirksame Impulse für ein gelingendes Leben, für individuelle Bildung, sinnvolle berufliche Perspektiven und eine friedliche Nachbarschaft der verschiedenen Kulturen ausgehen können? Viel wurde schon getan, viele Menschen aus unserer Stadt engagieren sich in Dialog- und Bildungsprozessen, ob in Beruf oder Ehrenamt. Oft stoßen sie an Grenzen. Sie müssen deshalb gezielt gestärkt und unterstützt werden. Es gibt nun viel zu tun, für uns alle.“

 

Wortwahl 2017: Essenerinnen und Essener haben aufgeschrieben, welche Bibeltexte ihnen wichtig sind

 

„WortWahl 2017“ heißt ein ökumenisches Projekt, das die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung gemeinsam mit dem Diakoniewerk Essen anlässlich der Erinnerung an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren durchgeführt haben: Essener Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, einen biblischen Text – ob Gleichnis oder Geschichte, Psalm oder Vers – mitzuteilen, der für sie persönlich besonders wertvoll ist, und ihre Auswahl auch kurz zu begründen. Über 150 Beiträge sind bis heute eingegangen; deshalb haben sich die drei Initiatoren entschieden, die durch den Aufruf entstandene Sammlung als Broschüre herauszugeben. Am 28. September wurde die Publikation im Rahmen einer Lesung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die 76-seitige Broschüre „WortWahl 2017: Bibeltexte, die uns wichtig sind. Ein Essener Projekt zum Reformationsjubiläum“ ist für eine Schutzgebühr in Höhe von 3 Euro im Bildungswerk des Kirchenkreises Essen, III. Hagen 39, erhältlich.

 

Dellwig-Frintrop-Gerschede: Ausstellung informiert über ein dunkles Kapitel der Reformation

 

„‘Ertragen können wir sie nicht‘ – Martin Luther und die Juden“ lautet das Thema einer Ausstellung, die die Evangelische Kirchengemeinde Dellwig-Frintrop-Gerschede bis zum 4. November in ihrer Friedenskirche an der Schilfstraße zeigt. Eröffnet wird die Präsentation, die ein besonders dunkles Kapitel der Reformation behandelt, im Gottesdienst am Sonntag, 3. September, um 10 Uhr; die Predigt hält Pfarrer i.R. Dr. Norbert Ittmann aus Hamminkeln. „Zur Erinnerung an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren gehört unverzichtbar eine offene Auseinandersetzung mit dieser dunklen Seite Martin Luthers“, erklärt die Gemeinde. Die Ausstellung wurde durch das Referat für christlich-jüdischen Dialog der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland konzipiert. Ihre 17 Tafeln informieren über Grunddaten der Biographie Martin Luthers, geben einen Überblick über dessen Äußerungen zu „den Juden“, ordnen sein Verhältnis zum Judentum in die Theologiegeschichte ein und stellen nicht zuletzt die Frage, wie wir uns heute diesem belasteten Kapitel der Reformation nähern können. Ein ausführlicher Bericht steht auf der Seite www.reformation2017-essen.de.

 

Evangelisches Bildungswerk veröffentlicht neues Halbjahresprogramm der Erwachsenenbildung

 

„Wir wollen Menschen dazu befähigen, die eigenen kreativen Möglichkeiten zu entdecken und bei der Suche nach Lösungen zu nutzen“ – wie ein roter Faden zieht sich dieser Leitgedanke der Erwachsenenbildung durch alle Themenbereiche im neuen Halbjahresprogramm des Evangelischen Bildungswerks: Lebensgestaltung und Medien, haupt- und ehrenamtliches Engagement, Politik, Geschichte und Gesellschaft, Theologie, Meditation und Spiritualität, Literatur, Kunst und Musik, neue und alte Sprachen und andere Länder. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Erinnerung an den Beginn der Reformation. Die Veranstaltungen der Evangelischen Erwachsenenbildung stehen allen Menschen offen, gleich welcher Nationalität oder Religion. Telefonisch ist das Evangelische Bildungswerk Essen unter der Rufnummer 0201 2205-221 erreichbar; Im Internet informiert die Seite www.ev-bildungswerk-essen.de über alle Termine und freie Plätze.

 

Musik in Essener Kirchen: Neues Programm mit über sechzig Terminen bis Ende Oktober

 

Die neue Ausgabe des Programms „Musik in Essener Kirchen“ ist erschienen: Bis Ende Oktober laden die Kirchenmusiker und Kantoren der Evangelischen Kirchengemeinden zu über sechzig Konzerten, Workshops und musikalischen Gottesdiensten ein. In den kommenden zwei Monaten entfaltet das kirchenmusikalische Leben im Kirchenkreis Essen seine ganze Bandbreite: In der neuen Ausgabe des Kalenders „Musik in Essener Kirchen“ weisen die Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinden auf über sechzig Konzerte, Workshops und Musikgottesdienste hin. Ein Schwerpunkt sind musikalische Veranstaltungen, die an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren erinnern. Auch die „Königin der Instrumente“, die Orgel, ist mit mehreren Terminen im Programm vertreten; in der Altendorfer Christuskirche, in Rellinghausen und in der Kreuzeskirche sind besondere Chor- und Instrumentalkonzerte geplant. In der Innenstadt liegt das Programmheft in der Touristinformation, in der Stadtbibliothek und in der Altstadtbuchhandlung, in der Marktkirche und im Haus der Evangelischen Kirche zur kostenlosen Mitnahme aus; außerdem ist es in den Kirchengemeinden erhältlich. Hinter dem folgenden Link findet sich das Programm als PDF-Datei zum Ausdrucken oder Anschauen: KirchenKulturKalender.

 

Tinte, Tod und Teufel: Kindermusiktheater begeisterte bei Uraufführung auf Zollverein

 

Die Reformation ist 500 Jahre alt. Wie aktuell Luthers Thesen und Ansichten sein können, zeigte das Kindermusiktheater „Tinte, Tod und Teufel“ – am Samstag feierte die Kinderoper erfolgreich ihre Uraufführung in der ausverkauften Halle 12 auf Zeche Zollverein. 100 Kinder aus ganz Essen sangen und spielten im außergewöhnlichen Bühnenraum. Und nicht nur die: auch professionelle Solisten und Orchestermusiker gehörten zum Ensemble. „Tinte, Tod und Teufel“ war ein musikalischer Höhepunkt der Evangelischen Kirche in Essen im Jubiläumsjahr. Das Stück überträgt Luthers Ansichten zur Rechtfertigungslehre in einen heutigen Kampf um Anerkennung und Liebe. Da lässt der Teufel die Kinder in seiner goldenen Glamour-Hölle Seelen putzen und Mathe pauken. Leistungsdruck ist überall spürbar, schon bei den Jüngsten. Wie befreiend sind da der heimelige Duft von Waffeln und das Wissen um eine bedingungslose Liebe. „Was wollen wir unseren Kindern von der Botschaft der Reformation heute mit auf den Weg geben? Und was wollen wir uns zur Frage Reformation heute von unseren Kindern sagen lassen? Aus diesen Fragen heraus hat sich das Kindermusiktheater entwickelt“, erläutert Erika Meier den Leitgedanken. (mehr)

 

Gemeinsam verantworten, vielfältig gestalten, mutig verändern: Konzeption veröffentlicht

 

Mit einer neuen Konzeption stellt sich der Kirchenkreis Essen auf aktuelle Herausforderungen ein, vor denen das kirchliche Handeln in der modernen Stadtgesellschaft steht: Am Dienstagabend (31. Januar) wurden die Leitlinien „Evangelisch in Essen: Gemeinsam verantworten, vielfältig gestalten, mutig verändern“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation der Kirchenkreiskonzeption erfolgte im Rahmen eines Dankeschön-Abends für rund 200 Haupt- und Ehrenamtliche, die an dem gut zweijährigen Konzeptionsprozess mitgearbeitet hatten. Bereits im November letzten Jahres hatte die Kreissynode, das Parlament des Kirchenkreises, den Text für die Leitlinien mit großer Einmütigkeit verabschiedet; jetzt liegt die endgültige Fassung in gestalteter Form vor. „Die Pluralität unserer Stadtgesellschaft fordert uns heraus, als evangelische Stimme unter vielen anderen erkennbar zu bleiben“, erklärte die Essener Superintendentin Marion Greve. „Wie schaffen wir Raum für Neues und bewahren gleichzeitig das, was weiter trägt?" Die Konzeption treffe Aussagen darüber, wie der Auftrag, das Evangelium zu verkündigen und die Liebe Gottes für alle Menschen erfahrbar zu machen, in der Stadtgesellschaft erfüllt werden könne. (mehr).

 

Evangelische Telefonseelsorge sucht neue ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger

 

Die Evangelische Telefonseelsorge für die Städte Bottrop, Essen, Gladbeck, Gelsenkirchen, Heiligenhaus und Velbert mit Sitz in Essen sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Unmittelbar nach den Sommerferien wird ein n euer Ausbildungskurs beginnen. Zu den Inhalten zählen insbesondere Techniken der Gesprächsführung und Kenntnisse über Themen, die in Anrufen bei der Telefonseelsorge häufig angesprochen werden: Akute Sinn- und Lebenskrisen, Krankheit, Vereinsamung und Beziehungsprobleme, die Erfahrung von Mobbing oder auch eine plötzliche Arbeitslosigkeit. Nach der Ausbildung werden die Mitarbeitenden durch Supervision und Fortbildungen weiter begleitet. Besondere fachliche Vorkenntnisse werden nicht erwartet – erforderlich sind jedoch die Fähigkeit, sich auf andere Menschen und ihre Sorgen einlassen zu können sowie die Achtung der seelsorgerlichen Verschwiegenheit. Interessierte können sich unter Telefon 0201 / 74 74 80 an Pfarrer Werner Korsten wenden.

 

Aktion Menschenstadt wird vierzig Jahre alt und veröffentlicht umfangreiches Jahresprogramm

 

Zahlreiche inklusive Kurse und Gruppentreffen, Kulturprojekte und Gottesdienst, Freizeitmaßnahmen, Ferienreisen und Beratungsangebote für Menschen mit und ohne Handicaps enthält das neue Jahresprogramm, das die Aktion Menschenstadt der Evangelischen Kirche in Essen jetzt veröffentlicht hat. Einen sehr guten Grund zum Feiern gibt es auch: In diesem Jahr blickt das Behindertenreferat, das am 1. April 1977 als neue Abteilung des damaligen Stadtkirchenverbandes seine Arbeit aufnahm, auf sein vierzigjähriges Bestehen zurück. Die Aktion Menschenstadt ist heute der größte Arbeitsbereich des Kirchenkreis Essen: Mit ihren Integrationsdiensten begleitet die Aktion Menschenstadt über eintausend Menschen mit Behinderung in Kindertageseinrichtung und in der Schule, bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, auf Ferienfahrten und in der Erwachsenenbildung. (mehr)

 

Ökumenische Gedenkgottesdienste für die Unbedachten dieser Stadt wieder in der Domkirche

 

An jedem zweiten Dienstag im Monat feiern die christlichen Kirchen gemeinsam mit der Stadt Essen um 17 Uhr einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für die „Unbedachten dieser Stadt“. Nachdem die Gottesdienste 2016 in der Marktkirche stattfanden, werden sie in diesem Jahr wieder in der Domkirche, An St. Quentin 3, gefeiert. Zu den „Unbedachten“ zählen in Essen in jedem Jahr rund 300 Verstorbene, die auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes eingeäschert und anschließend ohne Trauerfeier anonym auf einem Gräberfeld bestattet werden müssen – weil keinerlei Vorsorge für die Beerdigung getroffen wurde und auch keine Angehörigen gefunden werden konnten, die für eine Bestattung sorgen. In den Gedenkgottesdiensten werden die Namen der Verstorbenen verlesen und in ein Gedenkbuch (unser Foto) geschrieben, für jeden Namen wird eine Kerze entzündet. „Auf diese Weise wollen wir daran erinnern, dass die Würde eines Menschen nicht mit seinem Tod endet“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Nähere Informationen und alle Termine stehen auf der Seite www.ack-essen.de.

 

Ökumenische Citykirchenführungen werden auch im Jahr 2017 angeboten

 

Die wöchentlichen „Ökumenischen Citykirchenführungen“ werden auch 2017 angeboten: Damit setzen die Kirchen in der Essener Innenstadt ihr bewährtes und einzigartiges Konzept, das einen Einblick in Gotteshäuser aus drei christlichen Konfessionen bietet, im neuen Jahr fort. Treffpunkt für den etwa zweistündigen Rundgang ist am Samstag um 11 Uhr das Foyer der Domschatzkammer; von dort aus führt die Tour nacheinander durch den Hohen Dom und die katholische Kirche St. Gertrud, die evangelische Marktkirche, die frisch renovierte evangelische Kreuzeskirche und die alt-katholische Friedenskirche. Auf ihrem Weg durch die Kirchen werden die Teilnehmer von ausgebildeten Kirchenführerinnen begleitet. Themen der Führung sind sowohl die Geschichte und Architektur der verschiedenen Kirchbauten als auch ihre Bedeutung als lebendige Orte im Glaubensalltag dreier christlicher Konfessionen. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

 

Neue soziale Medien: Evangelische Kirche in Essen mit eigenem Blog und Facebook-Seite

 

Anfang 2015 hat die Evangelische Kirche in Essen einen eigenen Blog gestartet: Unter der Überschrift "Himmelrauschen" berichten Haupt- und Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden, Einrichtungen und Diensten unseres Kirchenkreises über Ermutigendes und Tröstliches, Erfahrungen von Solidarität, menschlicher Nähe und Engagement. "Unser Jahr ist voll von Begegnungen, Ereignissen und Geschichten. Vieles geschieht um uns herum, das uns betrifft, nachdenklich macht oder berührt", erklärt der Kirchenkreis dazu. "In unserem Blog können wir einander mitteilen, was uns bewegt, motiviert und trägt. Vielleicht abonnieren auch Sie den neuen Blog und lassen sich von Himmelrauschen durch das Jahr begleiten? Internet: www.himmelrauschen.de. Und auch auf Facebook ist der Kirchenkreis Essen seit Januar 2015 mit einer eigenen Seite vertreten: Unter dem Titel "Evangelisch in Essen" teilen wir Informatives und Inspirierendes, Nachdenkliches und Mutmachendes, Bewegendes und Berührendes aus dem evangelischen Leben in der Ruhrmetropole. Internet: www.facebook.com/kirchenkreis.essen.

 


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