. 
 

Evangelische Kirche in Essen plant Konzert zum Reformationstag in der Philharmonie

 

Anlässlich der Erinnerung an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren plant die Evangelische Kirche in Essen am 31. Oktober eine Festveranstaltung in der Philharmonie. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. „Luthers Kraft in Musik“ lautet der Titel des moderierten Konzertes, das am Reformationstag um 18 Uhr im Alfried-Krupp-Saal der Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, beginnt. Das Programm erzählt die musikalische Geschichte der Reformation von den Anfängen bis heute: Ausgewählte Chöre und Ensembles verbinden herausragende Beispiele geistlicher Musik zu einem moderierten Programm. „Auf diese Weise erschließen sie den bedeutenden Beitrag, den die Reformation zur Musikgeschichte geleistet hat, und machen Vielfalt wie Einheit evangelischer Stimmen und Stimmungen im Wandel der musikalischen Epochen sichtbar“, erklärt Superintendentin Marion Greve dazu. Die Moderation teilen sich die Journalistin Andrea Thilo, Berlin, und Professor Dr. jur. Oliver Scheytt, Essen. Auch das Publikum wird zur Mitwirkung eingeladen. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Martin Luther, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Karin Haußmann/Holger Metzner, Johann Walter, Heinrich Schütz und Michael Schütz. (mehr)

 



Die Marktkirche im Internet



Beratung von Kirche und Diakonie

PDF-Plan: Kirche in der City

kulturkirche-essen.de

Die Evangelische Kirche in Essen trauert um Pfarrer Martin Breetzke-Stahlhut

 

Der Kirchenkreis Essen und die Evangelische Kirchengemeinde Freisenbruch-Horst-Eiberg trauern um Pfarrer Martin Breetzke-Stahlhut, der am 5. August während einer Urlaubsreise unerwartet verstorben ist. Über 27 Jahre lang war Martin Breetzke-Stahlhut als Pfarrer im Hörsterfeld tätig; erst drei Tage vor seinem Tod hatte er sein 58. Lebensjahr vollendet. „Es schnürt uns den Hals zu, weil die Worte eigentlich nicht raus wollen... Wir sind in Gedanken bei seiner Frau und den Kindern“, erklärt  Pfarrer Olaf Zechlin, der Vorsitzender des Presbyteriums ist. „Es gibt nicht mehr so viele, die in diesen Zeiten auch in den Problembereichen einer Gesellschaft ganz nahe bei den Menschen sind. Martin Breetzke-Stahlhut war so einer. Als Kollege beeindruckte es mich immer, wie angenommen viele Menschen sich bei ihm fühlten." Die Trauerfeier findet am Freitag, 25. August, um 11 Uhr in der Zionskirche, Dahlhauser Straße 161, statt; im Anschluss erfolgt die Beisetzung im engsten Familienkreis. (mehr)

 

Evangelisches Bildungswerk veröffentlicht neues Halbjahresprogramm der Erwachsenenbildung

 

„Wir wollen Menschen dazu befähigen, die eigenen kreativen Möglichkeiten zu entdecken und bei der Suche nach Lösungen zu nutzen“ – wie ein roter Faden zieht sich dieser Leitgedanke der Erwachsenenbildung durch alle Themenbereiche im neuen Halbjahresprogramm des Evangelischen Bildungswerks: Lebensgestaltung und Medien, haupt- und ehrenamtliches Engagement, Politik, Geschichte und Gesellschaft, Theologie, Meditation und Spiritualität, Literatur, Kunst und Musik, neue und alte Sprachen und andere Länder. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Erinnerung an den Beginn der Reformation. Die Veranstaltungen der Evangelischen Erwachsenenbildung stehen allen Menschen offen, gleich welcher Nationalität oder Religion. Telefonisch ist das Evangelische Bildungswerk Essen unter der Rufnummer 0201 2205-221 erreichbar; Im Internet informiert die Seite www.ev-bildungswerk-essen.de über alle Termine und freie Plätze.

 

Musik in Essener Kirchen: Neues Programm mit über sechzig Terminen bis Ende Oktober

 

Die neue Ausgabe des Programms „Musik in Essener Kirchen“ ist erschienen: Bis Ende Oktober laden die Kirchenmusiker und Kantoren der Evangelischen Kirchengemeinden zu über sechzig Konzerten, Workshops und musikalischen Gottesdiensten ein. In den kommenden zwei Monaten entfaltet das kirchenmusikalische Leben im Kirchenkreis Essen seine ganze Bandbreite: In der neuen Ausgabe des Kalenders „Musik in Essener Kirchen“ weisen die Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinden auf über sechzig Konzerte, Workshops und Musikgottesdienste hin. Ein Schwerpunkt sind musikalische Veranstaltungen, die an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren erinnern. Auch die „Königin der Instrumente“, die Orgel, ist mit mehreren Terminen im Programm vertreten; in der Altendorfer Christuskirche, in Rellinghausen und in der Kreuzeskirche sind besondere Chor- und Instrumentalkonzerte geplant. In der Innenstadt liegt das Programmheft in der Touristinformation, in der Stadtbibliothek und in der Altstadtbuchhandlung, in der Marktkirche und im Haus der Evangelischen Kirche zur kostenlosen Mitnahme aus; außerdem ist es in den Kirchengemeinden erhältlich. Hinter dem folgenden Link findet sich das Programm als PDF-Datei zum Ausdrucken oder Anschauen: KirchenKulturKalender.

 

Simon Freden und Lisa Firchau helfen ein Jahr lang Kindern und Jugendlichen in Chile

 

Auch in diesem Jahr bietet das Essener Forum für internationale Friedensarbeit FiFAr e.V wieder vier jungen Menschen eine Chance, durch die aktive Mitarbeit in einer sozialen Einrichtung im chilenischen San Felipe Kinder oder Jugendlichen in einer schwierigen Lebenssituation zu helfen, etwas über den Alltag und die Kultur eines südamerikanischen Landes zu erfahren und gleichzeitig viel über sich selbst zu lernen. Aus Essen sind dieses Mal Simon Freden aus Karnap und Lisa Firchau aus Fischlaken dabei: Am 8. August geht’s für die beiden los, an diesem Tag fliegen sie zuerst nach London und von dort aus weiter nach Santiago de Chile. (mehr)

 

Altenessen: Stiftung Vivawest unterstützt Quartierszentrum Palmbuschweg bis Ende 2018

 

Bereits seit neun Jahren fördert die Stiftung Vivawest das Quartierszentrum Palmbuschweg der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap. Die erneute Unterstützung in Höhe von 40.000 Euro, die am Donnerstag (13. Juli) durch die Unterzeichnung eines entsprechenden Kooperationsvertrages formell besiegelt wurde, sichert zusammen mit weiteren Mitteln aus dem Seniorenförderplan der Stadt Essen die Arbeit des Quartierszentrums und seiner Leiterin Antje Behnsen bis Ende 2018. Wohnortnah und bedarfsgerecht bietet das Quartierszentrum Palmbuschweg vielfältige Angebote für die Anwohner im Viertel: Dazu gehören beispielsweise das „Café Palmbüschken“ als Anlaufstelle für Menschen mit Demenz, die Begleitung von deren Angehörigen in einem monatlichen Gesprächskreis, der interkulturell und interreligiös angelegte „Arche-Dialog“ sowie weitere niederschwellige Beratungs- und Gesprächsangebote. (mehr)

 

Kliniken Essen-Mitte nahmen hochmoderne Vollwertküche in Betrieb

 

Die Kliniken Essen-Mitte haben rund neun Millionen Euro in eine Zentral-Küche im Gewerbepark an der Graf-Beust-Allee im Essener Norden investiert: Vertreter der Stadt, Evangelischen Kirche und der Kliniken kamen zur Einweihung. Nach rund acht Monaten Bauzeit ist die Küche jetzt in Betrieb. Auf über 1300 Quadratmetern, mit bis zu 1500 Gerichten am Tag, bereiten 60 Mitarbeitende frische regionale, saisonale und vollwertige Speisen zu. Alle drei Klinikstandorte der Kliniken Essen-Mitte – Evangelische Huyssens-Stiftung in Huttrop, Knappschafts-Krankenhaus in Steele und Evangelisches Krankenhaus in Essen-Werden – werden nun beliefert. „Unser hoher Anspruch äußert sich auch in der hochwertigen Verpflegung unserer Patienten und Mitarbeitenden“, erläutert Horst Defren, Geschäftsführer der Kliniken Essen-Mitte bei der Einweihung der Küche Ende Juni. „Wir freuen uns, dass wir ab sofort unsere drei Klinikstandorte zentral versorgen.“ (mehr)

 

Haarzopf: Sanierte Kirche an der Raadter Straße wird nach viereinhalb Jahren wiedereröffnet

 

Viereinhalb Jahre lang musste die Evangelische Kirchengemeinde Haarzopf auf ihre Kirche an der Raadter Straße verzichten: Vor den Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen des Gotteshauses Anfang 2013 hatte ein Statiker festgestellt, dass es akut einsturzgefährdet war und die sofortige Schließung angeordnet. Die erforderliche Sanierung wurde zum Kraftakt – und am Ende zu einer beispielhaften Erfolgsgeschichte. Am 1. und 2. Juli wird die Gottesdienststätte im Rahmen eines Festwochenendes wieder ihrer Bestimmung übergeben. Zum Auftakt der offiziellen Wiederindienstnahme wird am Samstag, 1. Juli, um 18 Uhr ein Festgottesdienst gefeiert; das Grußwort spricht Dr. Werner Sitzler von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Im Gottesdienst am Sonntag um 10.30 Uhr überbringt Superintendentin Marion Greve die Grüße des Kirchenkreises. (mehr)

 

Tinte, Tod und Teufel: Kindermusiktheater begeisterte bei Uraufführung auf Zollverein

 

Die Reformation ist 500 Jahre alt. Wie aktuell Luthers Thesen und Ansichten sein können, zeigte das Kindermusiktheater „Tinte, Tod und Teufel“ – am Samstag feierte die Kinderoper erfolgreich ihre Uraufführung in der ausverkauften Halle 12 auf Zeche Zollverein. 100 Kinder aus ganz Essen sangen und spielten im außergewöhnlichen Bühnenraum. Und nicht nur die: auch professionelle Solisten und Orchestermusiker gehörten zum Ensemble. „Tinte, Tod und Teufel“ war ein musikalischer Höhepunkt der Evangelischen Kirche in Essen im Jubiläumsjahr. Das Stück überträgt Luthers Ansichten zur Rechtfertigungslehre in einen heutigen Kampf um Anerkennung und Liebe. Da lässt der Teufel die Kinder in seiner goldenen Glamour-Hölle Seelen putzen und Mathe pauken. Leistungsdruck ist überall spürbar, schon bei den Jüngsten. Wie befreiend sind da der heimelige Duft von Waffeln und das Wissen um eine bedingungslose Liebe. „Was wollen wir unseren Kindern von der Botschaft der Reformation heute mit auf den Weg geben? Und was wollen wir uns zur Frage Reformation heute von unseren Kindern sagen lassen? Aus diesen Fragen heraus hat sich das Kindermusiktheater entwickelt“, erläutert Erika Meier den Leitgedanken. (mehr)

 

Altenessen-Karnap: Neues Gemeindezentrum soll Ort für alle Menschen und Religionen sein

 

Die Einweihung ihres neuen Gemeindezentrums am Mallinckrodtplatz feierte die Evangelische Kirchengemeinde Altenessen-Karnap mit einem Festgottesdienst am 24. Juni. Das bisherige Walter-Wolff-Gemeindehaus in der Karl-Denkhaus-Straße war der Kirchengemeinde zu groß und zu teuer in der Unterhaltung geworden. Das neue, ebenerdige und barrierefrei nutzbare Gemeindezentrum wurde nach einem Entwurf des Architekturbüros Heinrich Böll erstellt und besteht aus drei Bauteilen, die zu einem gemeinsamen Innenhof hin orientiert sind – sie integrieren auf diese Weise mehrere Aufgabenbereiche, ohne dass es zu einer Beeinträchtigung kommt. Wie die Alte Kirche ist auch die Fassade des neuen Gemeindezentrums aus Backstein gemauert. Die innere Fassade ist durch transparente Flure und eine große Glasfront im Innenhof charakterisiert – auf diese Weise öffnet sich das Gebäude hell und einladend in den Stadtteil Altenessen hinein; aus einer Ecke des Foyers heraus ist ein freier Blick auf die Alte Kirche möglich. Auch ein modernes Beleuchtungskonzept wird derzeit installiert.

 

Kreissynode beriet über die Umsetzung der neuen Konzeption und die Situation der Kindertagesstätten

 

Zu ihrer 19. ordentlichen Tagung ist die Kreissynode des Kirchenkreises Essen am Wochenende im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Schonnebeck zusammengekommen. Schwerpunkte der Beratungen waren erste Schritte zur Umsetzung der neuen Kirchenkreiskonzeption sowie die Situation und Weiterentwicklung der evangelischen Kindertagesstätten. Außerdem standen die Berufung von Synodalbeauftragten, Wahlen in kirchliche Gremien und Halbjahresberichte auf der Tagesordnung. In ihrem Bericht über die wichtigen Ereignisse des letzten Halbjahres zog Superintendentin Marion Greve eine positive Bilanz der bisherigen Aktivitäten im Jahr des Reformationsjubiläums. (mehr)

 

Zollverein: Ruhr Museum zeigt Ausstellung über Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr

 

Das Verhältnis und Zusammenleben der Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr seit der Reformation ist das zentrale Thema einer bundesweit bedeutsamen Ausstellung: Vom 3. April bis 31. Oktober ist im Ruhr Museum auf Zollverein die Schau „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr" zu sehen. Präsentiert werden im Rahmen des gleichnamigen Projekts mit dem Forum Kreuzeskirche Essen und dem Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck über 800 teilweise noch nie gezeigte kulturhistorische Exponate von mehr als 250 Leihgebern. Über Jahrhunderte existierten in der Region christliche Konfessionen nebeneinander. Verschiebungen in den konfessionellen Verhältnissen ergaben sich vor allem im 19. und 20. Jahrhundert durch die Migrationsbewegungen während der Zeit der Industrialisierung und nach dem Zweiten Weltkrieg. So teilen sich heute Fördertürme und Schornsteine den Himmel mit Kirchentürmen, Synagogen, Moscheen und anderen religiösen Stätten. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Exkursionen, Vorträgen, Konzerten und liturgischen Feiern. Weitere Informationen stehen auf der Homepage www.der-geteilte-himmel.de.

 

Mit einem "Luther-Mobil" erinnern die Evangelische Kirche und Diakonie an den Beginn der Reformation

 

Mit einem „Luther-Mobil“ wollen die Evangelische Kirche und Diakonie in Essen an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren erinnern. In ihrer Oldtimer-Werkstatt hat die NEUE ARBEIT der Diakonie Essen, eine der größten Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften im Bereich des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, für diesen Zweck eigens einen Peugeot D4 aus den Sechzigerjahren restauriert und mit einer entsprechenden Beschriftung versehen. Essener Kirchengemeinden, evangelische Kindertagesstätten und diakonische Einrichtungen könnten das Luther-Mobil ab sofort für ihre Gemeinde- oder Sommerfeste ausleihen und z.B. mit diversen „Luther-Schätzchen“ füllen, kündigte Skriba Heiner Mausehund bei der Präsentation vor der Essener Marktkirche an. (mehr)

 

Oberbürgermeister und Superintendentin rufen gemeinsam zum Einsatz für Weltoffenheit auf

 

Anlässlich der Landesvertreterversammlung zur Bundestagswahl der AfD NRW am 25. und 26. Februar in Essen haben der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen und Superintendentin Marion Greve zum Einsatz für Weltoffenheit, Solidarität und Demokratie aufgerufen. Wörtlich erklären die beiden Repräsentanten: "Essen ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Hier leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Religion oder sexueller Orientierung. Auf die gemeinsame Heimat und unseren Zusammenhalt sind wir zurecht stolz. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den friedlichen Zusammenhalt der Gesellschaft auf der Grundlage unserer freiheitlichen Werte zu wahren. Auch die Essener Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat setzt sich als Bündnis für die Wahrung der Menschenwürde, für Toleranz und ein friedliches Miteinander in unserer Stadt Essen ein. Die Würde des Menschen ist unantastbar – so heißt es im Grundgesetz. Die christliche Pflicht gegenüber dem Nächsten darf nicht aufgekündigt werden. Denn die Würde des Menschen meint: eines jeden Menschen."

 

Gemeinsam verantworten, vielfältig gestalten, mutig verändern: Konzeption veröffentlicht

 

Mit einer neuen Konzeption stellt sich der Kirchenkreis Essen auf aktuelle Herausforderungen ein, vor denen das kirchliche Handeln in der modernen Stadtgesellschaft steht: Am Dienstagabend (31. Januar) wurden die Leitlinien „Evangelisch in Essen: Gemeinsam verantworten, vielfältig gestalten, mutig verändern“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation der Kirchenkreiskonzeption erfolgte im Rahmen eines Dankeschön-Abends für rund 200 Haupt- und Ehrenamtliche, die an dem gut zweijährigen Konzeptionsprozess mitgearbeitet hatten. Bereits im November letzten Jahres hatte die Kreissynode, das Parlament des Kirchenkreises, den Text für die Leitlinien mit großer Einmütigkeit verabschiedet; jetzt liegt die endgültige Fassung in gestalteter Form vor. „Die Pluralität unserer Stadtgesellschaft fordert uns heraus, als evangelische Stimme unter vielen anderen erkennbar zu bleiben“, erklärte die Essener Superintendentin Marion Greve. „Wie schaffen wir Raum für Neues und bewahren gleichzeitig das, was weiter trägt?" Die Konzeption treffe Aussagen darüber, wie der Auftrag, das Evangelium zu verkündigen und die Liebe Gottes für alle Menschen erfahrbar zu machen, in der Stadtgesellschaft erfüllt werden könne. (mehr).

 

Evangelische Telefonseelsorge sucht neue ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger

 

Die Evangelische Telefonseelsorge für die Städte Bottrop, Essen, Gladbeck, Gelsenkirchen, Heiligenhaus und Velbert mit Sitz in Essen sucht neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Unmittelbar nach den Sommerferien wird ein n euer Ausbildungskurs beginnen. Zu den Inhalten zählen insbesondere Techniken der Gesprächsführung und Kenntnisse über Themen, die in Anrufen bei der Telefonseelsorge häufig angesprochen werden: Akute Sinn- und Lebenskrisen, Krankheit, Vereinsamung und Beziehungsprobleme, die Erfahrung von Mobbing oder auch eine plötzliche Arbeitslosigkeit. Nach der Ausbildung werden die Mitarbeitenden durch Supervision und Fortbildungen weiter begleitet. Besondere fachliche Vorkenntnisse werden nicht erwartet – erforderlich sind jedoch die Fähigkeit, sich auf andere Menschen und ihre Sorgen einlassen zu können sowie die Achtung der seelsorgerlichen Verschwiegenheit. Interessierte können sich unter Telefon 0201 / 74 74 80 an Pfarrer Werner Korsten wenden.

 

Reformationsgedenken: Kirchen feierten im Dom einen ökumenischen Versöhnungsgottesdienst

 

Im 500. Jahr nach der Reformation sehen sich die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und das katholische Bistum Essen an der Schwelle zu einer neuen Gemeinsamkeit im Glauben. Im Anschluss an einen ökumenischen Versöhnungsgottesdienst am 22. Januar im Essener Dom vereinbarten die drei Vertreter der Kirchen konkrete Formen der Zusammenarbeit in der Gemeindeentwicklung sowie für die Zusammenarbeit in unterschiedlichen kirchlichen Aufgabenfeldern und Verantwortungsbereichen. Unterzeichnet wurde der Aufruf „Ökumenisch Kirche sein“ von Präses Manfred Rekowski (Düsseldorf), Vizepräsident Albert Henz (Bielefeld) sowie Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. In einem gemeinsamen Sündenbekenntnis erinnerten die Kirchen an gegenseitigen Machtmissbrauch, Vorurteile und die Selbstbeschränkung auf die eigene Konfession. Während dieser Anerkenntnis gegenseitiger Schuld wurden im Mittelgang des Essener Doms die Steine einer Mauer abgetragen als Zeichen dafür, die Kirchenspaltung überwinden zu wollen und den Blick auf drängende gemeinsame Aufgaben der Zukunft zu richten. (mehr).

 

Aktion Menschenstadt wird vierzig Jahre alt und veröffentlicht umfangreiches Jahresprogramm

 

Zahlreiche inklusive Kurse und Gruppentreffen, Kulturprojekte und Gottesdienst, Freizeitmaßnahmen, Ferienreisen und Beratungsangebote für Menschen mit und ohne Handicaps enthält das neue Jahresprogramm, das die Aktion Menschenstadt der Evangelischen Kirche in Essen jetzt veröffentlicht hat. Einen sehr guten Grund zum Feiern gibt es auch: In diesem Jahr blickt das Behindertenreferat, das am 1. April 1977 als neue Abteilung des damaligen Stadtkirchenverbandes seine Arbeit aufnahm, auf sein vierzigjähriges Bestehen zurück. Die Aktion Menschenstadt ist heute der größte Arbeitsbereich des Kirchenkreis Essen: Mit ihren Integrationsdiensten begleitet die Aktion Menschenstadt über eintausend Menschen mit Behinderung in Kindertageseinrichtung und in der Schule, bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, auf Ferienfahrten und in der Erwachsenenbildung. (mehr)

 

Ökumenische Gedenkgottesdienste für die Unbedachten dieser Stadt wieder in der Domkirche

 

An jedem zweiten Dienstag im Monat feiern die christlichen Kirchen gemeinsam mit der Stadt Essen um 17 Uhr einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für die „Unbedachten dieser Stadt“. Nachdem die Gottesdienste 2016 in der Marktkirche stattfanden, werden sie in diesem Jahr wieder in der Domkirche, An St. Quentin 3, gefeiert. Zu den „Unbedachten“ zählen in Essen in jedem Jahr rund 300 Verstorbene, die auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes eingeäschert und anschließend ohne Trauerfeier anonym auf einem Gräberfeld bestattet werden müssen – weil keinerlei Vorsorge für die Beerdigung getroffen wurde und auch keine Angehörigen gefunden werden konnten, die für eine Bestattung sorgen. In den Gedenkgottesdiensten werden die Namen der Verstorbenen verlesen und in ein Gedenkbuch (unser Foto) geschrieben, für jeden Namen wird eine Kerze entzündet. „Auf diese Weise wollen wir daran erinnern, dass die Würde eines Menschen nicht mit seinem Tod endet“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Nähere Informationen und alle Termine stehen auf der Seite www.ack-essen.de.

 

Ökumenische Citykirchenführungen werden auch im Jahr 2017 angeboten

 

Die wöchentlichen „Ökumenischen Citykirchenführungen“ werden auch 2017 angeboten: Damit setzen die Kirchen in der Essener Innenstadt ihr bewährtes und einzigartiges Konzept, das einen Einblick in Gotteshäuser aus drei christlichen Konfessionen bietet, im neuen Jahr fort. Treffpunkt für den etwa zweistündigen Rundgang ist am Samstag um 11 Uhr das Foyer der Domschatzkammer; von dort aus führt die Tour nacheinander durch den Hohen Dom und die katholische Kirche St. Gertrud, die evangelische Marktkirche, die frisch renovierte evangelische Kreuzeskirche und die alt-katholische Friedenskirche. Auf ihrem Weg durch die Kirchen werden die Teilnehmer von ausgebildeten Kirchenführerinnen begleitet. Themen der Führung sind sowohl die Geschichte und Architektur der verschiedenen Kirchbauten als auch ihre Bedeutung als lebendige Orte im Glaubensalltag dreier christlicher Konfessionen. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

 

Zehn Jahre Wiedereintrittsstelle: 806 Protestanten sagten in der Marktkirche wieder "Ja" zur Kirche

 

Im September 2006 richtete der Kirchenkreis Essen in der Marktkirche seine zentrale Wiedereintrittsstelle ein – seitdem haben dort 806 Protestanten wieder „Ja“ zur Evangelischen Kirche gesagt. Seit Anfang 2011 werden alle, die in der Marktkirche wieder in die Evangelische Kirche eintreten, sowohl nach den Gründen des einstigen Austritts als auch nach ihren Motiven für den Wiedereintritt gefragt – die Teilnahme ist freiwillig und anonym; Mehrfachnennungen sind möglich. Danach gaben jeweils 32 Prozent der Befragten „finanzielle Gründe“, „persönliche Gründe“ und/oder „Kritik an der Kirche“ als entscheidend für den Austritt an. „Persönliche negative Erfahrungen“ nannten knapp 18 Prozent, „Glaubenszweifel“ und „andere religiöse Orientierung“ waren nur bei rund 10 Prozent ausschlaggebend. Bei den Motiven für den Wiedereintritt rangieren „bewusst dazugehören wollen“ (41 Prozent), „persönliche Entwicklung“ (39 Prozent) und „positive Erfahrung mit Kirche“ (29 Prozent) ganz vorn. (mehr)

 

Neue Initiative in der Essener Marktkirche lädt junge Erwachsene zu Glaubenserfahrungen ein

 

Zwischen Schaufenstern und Kirchenfenstern, Küchentisch und Altar darf in der Marktkirche zukünftig geträumt und experimentiert werden: „raumschiff.ruhr“ nennt sich ein neues Angebot in der Essener Marktkirche, das jungen Erwachsenen Glaubenserfahrungen zwischen christlicher Tradition und moderner Spiritualität ermöglichen will; Träger sind die Evangelische Kirche im Rheinland und der Kirchenkreis Essen. Gefeiert wurden der offizielle Start und die Einführung von Pfarrerin Rebecca John Klug mit einem Gottesdienst, Empfang und Live-Musik. Über zweihundert Gäste aller Altersstufen waren in das traditionsreiche Gotteshaus gekommen, um Rebecca John Klug zu begrüßen und anschließend die neuen Räumlichkeiten des „raumschiffs.ruhr“ im Untergeschoss der Marktkirche ausgiebig in Augenschein zu nehmen – Abendimbiss und Live-Musik in Wohnzimmeratmosphäre inklusive. Dabei beeindruckte der Gottesdienst durch einen entspannten und gleichzeitig ernsthaften Ablauf mindestens ebenso wie die frisch renovierten und umgestalteten Räume unter dem Kirchenschiff. (mehr)

 

Neue soziale Medien: Evangelische Kirche in Essen mit eigenem Blog und Facebook-Seite

 

Anfang 2015 hat die Evangelische Kirche in Essen einen eigenen Blog gestartet: Unter der Überschrift "Himmelrauschen" berichten Haupt- und Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden, Einrichtungen und Diensten unseres Kirchenkreises über Ermutigendes und Tröstliches, Erfahrungen von Solidarität, menschlicher Nähe und Engagement. "Unser Jahr ist voll von Begegnungen, Ereignissen und Geschichten. Vieles geschieht um uns herum, das uns betrifft, nachdenklich macht oder berührt", erklärt der Kirchenkreis dazu. "In unserem Blog können wir einander mitteilen, was uns bewegt, motiviert und trägt. Vielleicht abonnieren auch Sie den neuen Blog und lassen sich von Himmelrauschen durch das Jahr begleiten? Internet: www.himmelrauschen.de. Und auch auf Facebook ist der Kirchenkreis Essen seit Januar 2015 mit einer eigenen Seite vertreten: Unter dem Titel "Evangelisch in Essen" teilen wir Informatives und Inspirierendes, Nachdenkliches und Mutmachendes, Bewegendes und Berührendes aus dem evangelischen Leben in der Ruhrmetropole. Internet: www.facebook.com/kirchenkreis.essen.

 


Immer aktuelle Infos aus der Evangelischen Kirche in Essen: Testen Sie unseren Newsletter!
 

Sie würden sich freuen, regelmäßig aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise aus allen Bereichen der Evangelischen Kirche in Essen zu erhalten? Kein Problem: Mindestens zweimal wöchentlich, bei Bedarf auch öfter, beliefert Sie unser Newsletter mit den neuesten Meldungen und wichtigsten Hinweisen aus den Kirchengemeinden, Diensten und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Essen. Per E-Mail und direkt auf Ihren PC. Im oberen Frame auf finden Sie den Link  zum Bestellformular und das Newsletter-Archiv der letzten drei Monate. Also dann: Testen Sie uns. Herzlich willkommen!

Die Tageslosung

Bitte klicken 

Gottesdienste
Sonntag, 27. August  2017
Gemeindebriefe online

Essener Gemeindebriefe 


"



Impressum

Herausgeber: Kirchenkreis Essen

Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des § 10 MDStV / § 6 TDG:

Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Stefan Koppelmann
Haus der Evangelischen Kirche - III. Hagen 39 - 45127 Essen
Telefon 0201 / 22 05-221 - Telefax 0201 / 22 05-223
E-Mail: info@evkirche-essen.de


Design & Realisation: Jörg Hänisch Grafik- und Mediendesign
E-Mail: info@joerghaenisch.de, www.joerghaenisch.de
 ______________

Rechtliche Hinweise & Haftungsausschluss

Inhalt des Onlineangebotes

Der Kirchenkreis Essen übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Kirchenkreis Essen oder gegen den verantwortlichen Redakteur, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Verweise und Links

Der Kirchenkreis Essen bewertet den Inhalt der verzeichneten und verlinkten Web-Sites anderer Urheber zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Verzeichnis, und es werden nur solche Verweise aufgenommen, deren Inhalt nach Prüfung zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht gegen geltendes Recht verstoßen hat. Der Kirchenkreis Essen hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle oder zukünftige Gestaltung sowie auf die Inhalte der gelinkten und verknüpften Seiten. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten und verknüpften Seiten. Diese Freistellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebots gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Kirchenkreis Essen eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf die verwiesen wurde; nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses
Dieser Haftungsausschluss ist auch als Teil des Internetangebots zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen, bleiben die übrigen Teile des Dokuments in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

  top