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Seelsorge



Telefonseelsorge

Die Evangelische Telefonseelsorge Essen bietet allen Menschen die Möglichkeit, 24 Stunden am Tag und an allen Tagen des Jahres verschwiegene und kompetente Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zu finden. Als ein niedrigschwelliges, unspezifisches Seelsorgeangebot können Menschen in kritischen Lebenssituationen, suizidalen Krisen, chronischen Erkrankungen, psychischen Einschränkungen und sozialer Isolierung schnell und unkompliziert das Gesprächsangebot nutzen. Das Einzugsgebiet der Evangelischen Telefonseelsorge Essen umfasst die Städte Essen, Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Heiligenhaus und Velbert. Jährlich nutzen rund 20.000 Anruferinnen und Anrufer dieses Angebot. Dank einer Partnerschaft mit der Deutschen Telekom AG ist der Anruf bei der Telefonseelsorge kostenfrei.

Der Auftrag

Die Evangelische Telefonseelsorge Essen ist Mitglied der Evangelischen Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V. und hat deren Leitlinien anerkannt: Ihr Angebot besteht im Zuhören und im Klären, im Ermutigen und Mittragen, im Hinführen zu eigener Entscheidung und im Hinweis auf geeignete Fachleute. Dies geschieht in unbedingter Offenheit und vorurteilsfrei. Dabei stellen sich die Mitarbeitenden einerseits den tieferen Bedürfnissen des Menschen in seelischen Notlagen und Lebenskrisen, wie sie sich in Sinnverlust, Beziehungslosigkeit, Vereinsamung oder Angst als Folge unbewältigter Lebensfragen zu erkennen geben. Gleichzeitig handeln sie entsprechend des biblischen Auftrags, für Menschen da zu sein, die zu scheitern drohen, ihnen Hilfe, Beistand und persönlichen Zuspruch anzubieten und ihnen Mut zu neuem Glauben und neuer Hoffnung im Sinne des Evangeliums zu machen.

Vorbereitung und Mitarbeit

Die rund 60 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Telefonseelsorge Essen unterliegen der Schweigepflicht, wahren das Seelsorgegeheimnis und bleiben selbst anonym. Sie werden in ca. 90 Stunden auf diese Arbeit vorbereitet und anschließend durch Supervision und Fortbildung begleitet. Einzige Voraussetzungen für eine Mitarbeit sind die grundlegende menschliche Eignung für diesen ehrenamtlichen Dienst, die Bereitschaft zur Teilnahme an einer fachlichen Ausbildung und natürlich die Identifikation mit den Zielen der Evangelischen Telefonseelsorge. Die Ausbildung erfolgt nach bundesweit einheitlichen Richtlinien und wird daher auch von allen anderen Telefonseelsorgestellen akzeptiert. Als wichtigste Elemente enthält sie das Erlernen der Gesprächsführung, Selbsterfahrung und die Vermittlung von Informationen über Themen, die häufig in Gesprächen mit der Telefonseelsorge angesprochen werden.

Finanzierung und Unterstützung

Als Einrichtung des Kirchenkreises Essen wird die Telefonseelsorge aus Kirchensteuermitteln und Spenden finanziert. Viele Kirchengemeinden haben eine Kollekte für die Telefonseelsorge in ihren Kollektenplan aufgenommen und zeigen so die Verantwortung, die sie für diese gemeindeübergreifende Arbeit spüren. Weiterhin wird die Arbeit durch einen sehr aktiven, ökumenischen Förderverein unterstützt. Der Förderverein ermöglicht unter anderem, dass jährlich zwei Wochenend-Fortbildungsveranstaltungen für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt werden können.

 

Kontakt

Kostenfreie Notruf-Nummern:

0800 / 111 0 111 (evangelisch)
0800 / 111 0 222 (katholisch)
Internet www.telefonseelsorge.org

Bei Fragen zur Mitarbeit:

Kirchenkreis Essen
Evangelische Telefonseelsorge
Adresse: geschützt
Telefon 0201 / 74 74 80
Mail telefonseelsorge@evkirche-essen.net
Internet www.telefonseelsorge-essen.de

Postanschrift:

Kirchenkreis Essen
Evangelische Telefonseelsorge
Leitung: Pfarrer Werner Korsten
Haus der Evangelischen Kirche
III. Hagen 39, 45127 Essen

Förderverein - auch für Spenden:

Förderverein für die Essener Telefonseelsorge FETS e.V. (ökumenisch)
Postfach 10 11 53
45011 Essen
Mail foerderverein@telefonseelsorge-essen.de
Internet www.fets-in-essen.de


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