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Kleine Quelle bezog Neubau

Zahl der Plätze wurde ausgeweitet

(Essen, 10.06.2022) Mit einer Feierstunde ist der Neubau der Kita „Kleine Quelle“ in Essen-Frillendorf am vergangenen Freitag (10. Juni) offiziell eröffnet worden. Das zweigeschossige Gebäude, das die Evangelische Thomasgemeinde nach Plänen der Böll Architekten GmbH errichten ließ, steht auf dem Gelände der früheren Kirche Auf´m Böntchen und des dazugehörigen Pfarrhauses. Durch die Ausweitung der Kapazitäten der ehemals zweigruppigen Einrichtung können in den nun zur Verfügung stehenden vier Gruppen insgesamt 77 Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung betreut werden.

Martin Gierse, neuer Vorstand des Diakoniewerks Essen, in dessen Trägerschaft die Kita liegt, begrüßte die anwesenden Kinder, Mitarbeitende und Gäste und beglückwünschte die Kirchengemeinde zu dem äußerst gelungenen Neubau. „Mir persönlich gefällt vor allem die moderne und konsequent kindgerechte Gestaltung der Kita“, unterstrich Martin Gierse. „Ich bin mir sicher, dass durch den Neubau die bestmöglichen Voraussetzungen geschaffen wurden, damit sich hier nun noch mehr Kita-Kinder wohlfühlen und sich – unterstützt durch die pädagogische Begleitung unserer Mitarbeitenden – gut entfalten können."

In seiner Ansprache für die Stadt Essen hob Bürgermeister Rudolf Jelinek die Bedeutung der Kita für das soziale Leben im Stadtteil hervor, bevor die Kita-Kinder gemeinsam mit dem Kita-Team, Leiterin Andrea Sigl und Pianist Mike Sigl die Gäste musikalisch unterhielten. Anschließend ließ Pfarrer Martin Keßler, stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums der Thomasgemeinde, den Neubau-Prozess noch einmal Revue passieren. Er lobte die gute Zusammenarbeit aller Akteure bei der Realisierung des Neubaus und dankte allen Beteiligten für die hervorragende Unterstützung während der rund 15-monatigen Bauphase. Zum Abschluss sprach Andreas Müller, Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Essen, ein Segensgebet.

ZAHL DER PLÄTZE WURDE DEUTLICH ERWEITERT

Dank der Erweiterung auf vier Gruppen können in der Kita „Kleine Quelle“ nun 34 Kinder mehr betreut werden als zuvor. Von den nun insgesamt 77 Plätzen sind zudem 19 Plätze für unter dreijährige Kinder vorgesehen.

Auf einer Innenfläche von gut 700 Quadratmeter bietet die nach dem teiloffenen Konzept arbeitende Einrichtung die erforderlichen Ruheräume, Räume zur Differenzierung, Sanitär-, Bewegungs- und Mehrzweckräume. Das mehr als 1.000 Quadratmeter große Außengelände wurde terrassenförmig ausgebaut und mit unterschiedlichen spiel- und bewegungsfördernden Elementen für alle Altersgruppen ausgestattet. „Wir freuen uns sehr über die baulich nach den neuesten pädagogischen Standards gestaltete Kindertagesstätte und die damit verbundene deutliche Erhöhung der Platzzahl, durch die wir nun auch auf den hohen Betreuungsbedarf im Stadtteil reagieren konnten“, so Ulrich Leggereit, zuständiger Geschäftsbereichsleiter des Diakoniewerks Essen.

BISHERIGE RÄUME WERDEN ALS AUSWEICHQUARTIER GENUTZT

Zur Deckung der Gesamtkosten in Höhe von rund 2,75 Millionen Euro konnten unter anderem auch öffentliche Fördergelder in Höhe von etwa 1,25 Million Euro eingesetzt werden. Die Kosten für die Innenausstattung in Höhe von etwa 200.000 Euro wurden durch das Diakoniewerk finanziert.

Und auch die gegenüberliegenden ehemaligen Räumlichkeiten der Kita "Kleine Quelle" können in Kürze noch einmal überaus sinnvoll genutzt werden: Sie stehen ab dem Kindergartenjahr 2022/2023 etwa zwei Jahre lang der Kita "Wirbelwind" als Übergangs-Domizil zur Verfügung – die in Essen-Stoppenberg beheimatete Kita des Diakoniewerks soll ebenfalls als viergruppige Einrichtung neu gebaut werden.

Mit zwei Spielgruppen für Kinder aus geflüchteten Familien, die das Diakoniewerk im Rahmen seiner Brückenprojekte auf dem gleichen Gelände anbietet, stehen neben den pädagogischen Unterstützungsangeboten auch vielfältige Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten für die Familien im Stadtteil zur Verfügung.

ERÖFFNUNG DER KITA BURGUNDENWEG WURDE NACHGEHOLT

Ebenfalls offiziell eingeweiht wurde die Kita "Burgundenweg" in Essen-Kray, die auch vom Diakoniewerk Essen getragen wird - aufgrund der Corona-Pandemie war die Eröffnung der Einrichtung, in der bereits seit knapp einem Jahr Kinder betreut werden, verschoben worden. Die Kita, die gleichzeitig auch als Familienzentrum fungiert, ist ein wichtiger Bestandteil des generationenverbindenden Konzepts des Diakoniezentrums Kray.

 

 

 

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