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Ökumenisches Starter-Kit und viele Glück- und Segenswünsche

Fünf Evangelische Kirchengemeinden gratulierten zur Gründung

(Essen, 04.06.2021) Mit einem Freiluftgottesdienst auf dem Karlsplatz in Altenessen hat das Bistum Essen die Gründung der Katholischen Pfarrei Hl. Cosmas und Damian gefeiert. Die Pfarrei zählt mit rund 32.000 Gläubigen zu den größten des Ruhrbistums und umfasst die Stadtteile Altenessen, Katernberg, Schonnebeck, Stoppenberg, Frillendorf und den nördlichen Teil von Kray. Neue gemeinsame Pfarrkirche ist die Pfarrkirche der bisherigen Pfarrei St. Nikolaus, St. Josef in Katernberg.

Stellvertretend für die fünf Evangelischen Kirchengemeinden im Essener Norden – Altenessen-Karnap, Katernberg, Kray, Schonnebeck und Thomasgemeinde – überbrachten die Pfarrerinnen Annette Stolte und Ellen Kiener herzliche Glück- und Segenswünsche. Symbolisch überreichten Sie dem neuen Pfarrer Ingo Mattauch ein „ökumenisches Starter-Kit“ mit so sinnvollen Geschenken wie einem Taschentuch für den Abschied von Vertrautem, Kaffee als Energiequelle für den Aufbruch, Kraftfutter zur Wegzehrung, Brot und Wein als geistliche Stärkung und Olivenöl, um manche der Wogen, die bei der Entstehung neuer Strukturen durchaus entstehen könnten, zu glätten.

„Das gute ökumenische Miteinander möchten wir auch in den neuen Strukturen gerne mit Ihnen fortsetzen“, erklärten die fünf Evangelischen Gemeinden. „Dabei wissen wir, dass wir auf unserem Weg nicht allein auf unser Tun und Können zurückgeworfen sind, sondern dass Jesus Christus das Fundament und der Eckstein all unserer Bemühungen ist. Für den Neuaufbruch wünschen wir Ihnen Gottes Segen und grüßen Sie in geschwisterlicher Verbundenheit mit einem Wort aus Psalm 91: ‚Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.‘“

In seiner Ansprache hob der Bischof des Bistums Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, die Bedeutung der ökumenischen Zusammenarbeit im Essener Norden hervor. Beispielhaft verwies er auf den „Gabenzaun“, den katholische und evangelische Christen regelmäßig auf dem Karlsplatz einrichten. Seit Beginn der Coronakrise können sich Bedürftige dort zweimal wöchentlich kontaktlos mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen dringend benötigten Dingen versorgen, die von Menschen aus nördlichen Stadtteilen gespendet und von Mitgliedern eines engagierten ökumenischen Teams sortiert und verpackt wurden.

Foto: Bistum Esen/Achim Pohl, vielen Dank!

 

 

 

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