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Wie aktuell sind biblische Texte?
Vier Gesprächsabende in der Johanneskirche in Bergerhausen
Essen, 31.10.2026. Sind biblische Texte noch aktuell? Welche Bedeutung haben sie für unser heutiges Leben? Antworten bieten vier Gesprächsabende mit Anne und Nikolaus Schneider, zu denen die Evangelische Kirchengemeinde Bergerhausen jeweils donnerstags am 5., 19. und 26. November sowie 3. Dezember von 19 bis 20.30 Uhr in die Johanneskirche, Weserstraße 30, einlädt. Jedes Treffen ist in sich abgeschlossen, so dass auch ein späterer Einstieg möglich ist.
Beim Auftakt am 5. November geht es um die Entstehung, den Aufbau und die Struktur der Bibel sowie um die Frage, warum die „Grundurkunde des christlichen Glaubens“ für unser Selbst- und Gottesbild wichtig ist. Weitere Themen der Reihe sind das Bild, das die Evangelien und die Paulusbriefe von Jesus Christus zeichnen, Jesu Blick auf das Alte Testament und Bibelstellen als Quelle von Hoffnung, Kraft und Trost, aber auch als Ärgernis. Die Teilnahme ist kostenlos; wer hat, bringt eine Bibel mit.
ZUR PERSON: NIKOLAUS UND ANNE SCHNEIDER
Nikolaus Schneider, Jahrgang 1947, stammt aus Duisburg. Von 1976 bis 1997 war er in Duisburg-Rheinhausen und Moers als Gemeindepfarrer, Diakoniepfarrer und Superintendent tätig. 1997 wurde er als Vizepräses und Oberkirchenrat in die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt; 2003 wurde er Präses der rheinischen Kirche und später Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Anne Schneider wurde 1949 in Salzgitter geboren und studierte ebenfalls Theologie. Weil ihr als verheiratete Frau der Weg ins Pfarramt seinerzeit noch verwehrt war, wurde sie Lehrerin für Evangelische Religion und Mathematik.
Anne und Nikolaus Schneider genießen ihren aktiven Ruhestand in Bergerhausen. Anne und Nikolaus Schneider haben drei Töchter und fünf Enkelkinder. Sie leben und genießen ihren aktiven Ruhestand in Essen. Gemeinsame Gespräche, Diskurse und Vorträge über Theologie und deren politisch-ethische Konsequenzen gehören dazu.
Beide vertreten eine kontextuelle Theologie: Es geht ihnen um Lebens- und Gottesvorstellungen, deren Wahrheit und Gültigkeit im Zusammenhang steht mit konkreten Erfahrungen und Situationen. Im Besonderen aber geht es ihnen um ein alltägliches und widerständiges Gottvertrauen, das uns Menschen gerade auch in Krisenzeiten hoffnungsvoll und getrost leben lässt.
