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Kirchengemeinden im Kirchenkreis Essen

Innovative Kirche

Kirche ist lebendig – und um lebendig zu bleiben, müssen wir uns bewegen. Die Bewegungsrichtung hat uns die Kirchenkreiskonzeption vorgegeben, die wir 2016 für unseren Kirchenkreis beschlossen haben. Sie malt ein  Zukunftsbild unserer Kirche, das auf fünf Grundsäulen ruht: Verkündigung und Gottesdienst; Seelsorge und Diakonie; Bildung; Glauben im Dialog; Kirche in Essen.

Wir erwarten, dass sich die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit durch anhaltenden Mitgliederschwund, Traditionsabbrüche, demographische Entwicklungen und Säkularisierung verschlechtern werden. Gleichwohl verfügen wir über Gestaltungsräume, die wir heute für die Neuausrichtung unseres Kirchenkreises nutzen wollen.

In den vergangenen Jahren haben wir bereits Vieles auf den Weg gebracht, das angesichts der sich verschlechternden Rahmenbedingungen nötig erscheint  – etwa das Pfarrstellenrahmenkonzept und eine kirchliche Personalplanung. Die Gemeinden haben sich mit Blick auf ihre Gebäude verkleinern müssen. Organisatorisch verstärken wir unsere Vernetzung auf vielen Ebenen: Die Kirchengemeinden Bredeney und Margarethenhöhe haben ihre Fusion zum 1. Januar 2020 beschlossen. In Katernberg wird eine einjährige Vakanzvertretung durch die Pfarrerinnen der Nachbargemeinde Schonnebeck getestet. Adolphi-Stiftung und Diakoniewerk bauen neue Kooperationen mit Kirchengemeinden auf. Die Kliniken Essen-Mitte arbeiten an einer evangelischen Verbundlösung.

Seit 2014 arbeiten wir an der Neuausrichtung unseres Kirchenkreises. Wir orientieren uns an den drei Präambelwerten unserer Konzeption: Anwaltschaft, Partizipation und Befähigung – und an Querschnittsthemen wie Inklusion, Ehrenamt, bisher unerreichte Zielgruppen und Milieus, Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung, verstärkte Vernetzung auf allen Ebenen.

Innovative Projekte

Im November 2016 hat die Synode mit großer Mehrheit die Kirchenkreiskonzeption zur Neuausrichtung der Evangelischen Kirche in Essen angenommen. Sie hat eine Million Euro für Maßnahmen bereitgestellt, die ihrer Umsetzung dienen und bis zum Jahr 2020 vergeben werden sollen. In den bislang vier Antragsrunden hat der Kreissynodalvorstand 16 Projektanträge bewilligt. Die letzte Antragsphase wurde aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Zwei weitere Projektanträge – Ausbau der externen, dialogorientierten Kommunikation auf digitalen Plattformen und Stärkung der internen Kommunikation im Kirchenkreis – werden aus regulären Haushaltsmitteln finanziert. Alle bisherigen 16 Projekte im Überblick:

„Förderung der popularen Kirchenmusik im Kirchenkreis Essen“

Ziel des Antrags ist die Errichtung einer professionellen Kirchenmusikstelle zur Förderung der christlichen Popularmusik (Gospel, Jazz, Rock, Pop, Neues geistliches Lied, u.a.) in Kooperation mit dem Bistum Essen. Hauptamtliche, nebenberufliche und ehrenamtliche Musiker*innen werden in ihrer musikalischen Professionalisierung vor Ort unterstützt und bei richtungsweisenden Entscheidungen der kirchenmusikalischen Arbeit begleitet. Dieses ökumenische Projekt nutzt kirchenmusikalische Synergien und möchte Workshops, Gottesdienste und Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet gemeinsam auf den Weg bringen. Die gemeinsame Nutzung von Probenräumen und technischer Ausstattung ist vorgesehen.

„E-Kaffee-Fahrrad für den Kirchenkreis (Velo Café)“

Das sog. Velo-Café ist eine zu einem Barista-Fahrrad umgebaute Fahrradrikscha. Mit Hilfe dieser mobilen Begegnungsstätte können die Nutzer* innen mit Menschen einladend ins Gespräch kommen und sich am Stadtgeschehen bzw. bei gemeindlichen Veranstaltungen sichtbar beteiligen. Inhaltlich fügt sich dieses Format in Trends und Themen ein, die langfristig unsere Stadtgesellschaft prägen wie z.B. nachhaltige Lebensweise, Mobilität, Fahrradstadt Essen. Mit diesem Projekt verdeutlich der Kirchenkreis sein ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein. Das Velo-Café kann in der Verwaltung des Kirchenkreises ausgeliehen werden.

„Gott ist da – Begleitung in besonderen Lebenslagen“

Ziel dieses Projekts ist es, die wertfreie, rituelle Begleitung von Menschen in besonderen Lebenssituationen (wie z.B. bei Totgeburten, nach Schwangerschaftsabbrüchen, Fehlgeburten, bei Scheidungen/Trennungen, Begleitung von Familien mit Todesfällen nach voran gegangenem Kontaktabbruch u.ä.) in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und innerkirchlich zu stärken. Eine gute Vernetzung mit anderen Ansprechpartner*innen der Stadtgesellschaft ist ebenfalls Teil dieses Projekts.

„Tool-Pool und Weiterbildung in der Arbeit mit Konfirmand*innen“

Bei diesem Projekt stehen die Entwicklung, der Aufbau, die Pflege sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung einer digitalen Online-Sammlung von Ansätzen und Methoden, inkl. digitaler Tools für die Arbeit mit Konfirmand*innen sowie eine fachliche Begleitung und Weiterbildung der Mitarbeitenden im Vordergrund. Eine regelmäßige digitale Sprechstunde, telefonische Beratungen, fachliche Vernetzung der Mitarbeitenden und die Weitergabe erprobter Methoden und Arbeitsformen sowie regelmäßige Schulungen sind ebenfalls Teil des Projekts. Die Teilhabe und Mitbestimmung der Nutzer*innen am Aufbau der inhaltlichen Schwerpunkte ist ausdrücklich erwünscht.

„Projektstelle Events mit Konfis, Veranstaltungen für Gemeinden und mit Konfirmand*innen im Kirchenkreis, angebunden an das Weigle Haus“

Ziel dieses Antrags ist es, Gemeinden im Kirchenkreis eine Möglichkeit zu bieten, mit ihren Konfirmand*innen durch alternative Formate neue Begegnungsformen zu erleben bzw. um den Konfirmand*innen, den Mitarbeiter*innen, den Teamer*innen und Pfarrer*innen neue Erfahrungsräume zu eröffnen und die Gemeinschaft der Konfi-Gruppe zu stärken. Solche Formate sind beispielhaft Freizeiten (Konfi-Camps), Gottesdienste und Tagesveranstaltungen. Die Inhalte werden in jugendgemäßen Formen vermittelt.

„Grüner Kurierdienst – Evangelisch in Essen“

Ziel dieses Projekts ist die Unterstützung von Gemeinden, damit diese ihre wöchentlich anfallende Küsterpost aus dem Haus der Kirche über einen Kurierdienst im Kirchenkreis erhalten. Der Transport der Küsterpost erfolgt durch ein Elektroauto bzw. ein E-Bike. E-Auto wie E-Bike werden dienstlich auch anderweitig genutzt und sind ein Baustein einer umweltfreundlichen Ausrichtung des Kirchenkreises. Das Projekt ist für drei Jahre konzipiert.

„An(ge)kommen im Stadtteil – im Quartier zusammenleben. Aufbau von interkulturellen Männergruppen“

In diesem Projekt wird eine interkulturelle Männergruppe mit und ohne Flüchtlingshintergrund im Nord-Westen der Stadt aufgebaut. Dieses Projekt für Männer wird getragen von den evangelischen Kirchengemeinden Borbeck-Vogelheim und Dellwig -Frintrop – Gerschede in Zusammenarbeit mit der Männerarbeit der EKiR. Nach dem Aufbau erster Männergruppen sollen Schlüsselpersonen zur Begleitung dieser Gruppen gewonnen und geschult werden. Dieses Projekt ist offen für weitere Gemeinden und Männergruppen. Das Projekt soll zwei Jahre dauern.

„Lebensspuren begleiten – Aus- und Fortbildung in Seelsorge für Ehrenamtliche“

In diesem Projekt wird das zentrale Konzeptionsanliegen der Begleitung und Enzwicklung des Ehrenamts Rechnung getragen. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer modular aufgebauten Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Seelsorger*innen für den Dienst in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Kirchengemeinden. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Internet: www.engagiere-dich.de.

„Mehrgenerationen–Mitmachkirche, Familienkirche“

Das Ziel des Projektes „Mehrgenerationen–Mitmachkirche, ‚Familienkirche’“ der Evangelischen Kirchengemeinde Bergerhausen in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Rellinghausen ist die Entwicklung eines von Ehrenamtlichen getragenen Gottesdienstformates, das generationsübergreifend Menschen einlädt, sich mit ihren Fähigkeiten im Gottesdienst einzubringen. Inhaltlich bietet dieses monatlich stattfindende Gottesdienstformat, neben liturgischen Elementen, verschiedene gruppenbezogene Angebote und geht über die „normale“ Gottesdienstzeit hinaus. Nach einer Erprobungsphase kann dieses Gottesdienstangebot impulsgebend sein für weitere Kirchengemeinden in Essen. Perspektivisch wird die Mitarbeit der katholischen Kirchen und der Grundschulen in den beiden Bezirken angestrebt. Die Projektdauer ist auf ein Jahr angelegt.

„GlaubeKunstLeben“

Das Projekt „GlaubeKunstLeben“ des Ökumenischen Arbeitskreises Kunst und Kultur möchte Gemeinden und Einrichtungen dazu befähigen, im Themenfeld Glaube, Kunst und Kirche eigene Projekte zu entwickeln und durchzuführen. In einem ersten Schritt werden Modelle bzw. gelungene Projekte v.a. aus dem Kulturhauptstadtjahr 2010 analysiert und zusammengestellt. Diese Projektideen dienen maximal zehn interessierten Gemeinden und Einrichtungen als Impulsgeber, um eigene Projekte zu entwickeln. Die Beschäftigung mit künstlerischen Fragestellungen soll helfen, den Transformationsprozess: „Wo steht unsere Kirche morgen?“, „Welchen Stellenwert hat die Kirche künftig in der Gesellschaft?“ zu gestalten. Für die Entwicklung, Begleitung und Organisation der einzelnen Projektideen steht eine erfahrene Kunstpädagogin zur Verfügung. Zum Abschluss werden die entwickelten Projekte durch die ausführenden Künstler*innen im Rahmen diverser Kunstpräsentationen stadtweit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Jedes künstlerische Projekt kann eine Anschubförderung von je 500 Euro erhalten. Insgesamt ist das Projekt auf zwei Jahre angelegt. Internet: www.glaubekunstleben.de.

„Internationale Gemeinde“

Das Weigle-Haus bietet Menschen aller Nationen und Kulturen einen Ort, um international Gemeinde zu sein. Hierbei sind Kirchenasyl, persönliche Beratung und Begleitung Aspekte der internationalen Gemeinschaft neben gemeinsam gestalteten Gottesdiensten, Glaubens- und Taufkursen.

„KD 11/13 – Alle sind Stadt“

Dieses Projekt ist beheimatet in den Räumen eines ehemaligen Gemeindehauses der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap. Dieses Kooperationsprojekt will gemeinsam mit anderen Akteuren der Gesellschaft sichtbar machen, inwiefern die Evangelische Kirche in Essen im gesellschaftlichen und interreligiösen Kontext zukunftsweisend handelt. Kontakt: Axel Jürgens, Geschäftsführung, Telefon 0152 29296596, Mail axel.juergens@kd11-13.de, Internet: www.kd11-13.org.

„Ehrenamtsmanagement“

Dieses Projekt entwickelt mit interessierten Gemeinden Strukturen, wie Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie gewonnen, begleitet, gefördert, gewürdigt und wirksam vernetzt werden können. Im Rahmen dieses Projekts wurde Michael Druen am 1. April 2019 für zwei Jahre als Ehrenamtsmanager im Umfang von 75 Prozent beim Kirchenkreis angestellt. Kontakt: Michael Druen, Projektleitung Ehrenamtsmanagement im Kirchenkreis Essen, Telefon 0201 2205-244, mobil 0176 58884702, Mail michael.druen@evkirche-essen.de. Internet: www.engagiere-dich.de.

„Ökumenische Segensfeiern für Neugeborene“

Ziel dieses ökumenischen Projekts ist es, Neugeborenen und ihren Familien in der je eigenen Lebenssituation und unabhängig von klassischen Kasualien den Segen Gottes zuzusprechen. Dieses Projekt knüpft an das ökumenische Projekt „Segensfeiern für werdende Eltern“ an, das am Elisabethkrankenhaus und am Marienkrankenhaus angeboten wird. Kontakt: Pfarrerin Eva Gabra, Telefon 0201 4552966, und Pastoralreferent Alexander Jaklitsch, Telefon 0234 70956345, Internet: www.segenfuerbabys.de.

„Die im Dunkeln sieht man nicht – Forum Advocacy“

Dieses Projekt führte „Advocacy-Gruppen“ (Gruppen von Menschen, die anwaltschaftlich für andere Menschen eintreten) aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Essen und der Zivilgesellschaft zusammen. Ziel des Forumstages war die Begegnung, die Anbahnung einer zukünftig stärkeren Vernetzung untereinander sowie die anwaltschaftliche Profilschärfung des Kirchenkreises nach innen und außen. Der Forumstag fand am 30. März 2019 in unserem Studierendenzentrum „der BRÜCKE“ statt. Kontakt: Pfarrer i.R. Achim Gerhard-Kemper, Mail achim.gerhard-k@t-online.de.

„Mailseelsorge“

Dieses Projekt baut die Seelsorgeberatung im Internet aus. Zehn ehrenamtliche Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger werden in der Mailberatung ausgebildet und anschließend supervisorisch wie technisch-fachlich begleitet. Daran anschließend, werden die ausgebildeten Ehrenamtlichen mit den erworbenen Erfahrungen in eigener Regie andere ehrenamtliche Telefonseelsorger*innen ausbilden und supervisieren. Kontakt: Elisabeth Hartmann, Mail e.hartmann@caritas-e.de, Telefon 0201 4747817 (mit AB) .

„Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung“

Dieses Projekt will Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung an verschiedenen evangelischen Kindertagesstätten einführen. Eine Projektleitungsstelle berät die Tageseinrichtungen auf diesem Weg und begleitet die einzelnen Einrichtungen in der Anfangsphase. Die Stelle, mit einem Stellenumfang von zehn Wochenstunden und befristet auf drei Jahre, wurde am 1. April 2019 mit Thomas Frenkel besetzt. Kontakt: Thomas Frenkel, Projektleitung Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, Telefon 0178 3111050, Mail thomas.frenkel@ekir.de.

„Band in der Region“

Dieses Kooperationsprojekt der Kirchengemeinden Königssteele, Kray und Freisenbruch-Horst-Eiberg ermutigt Jugendliche und junge Erwachsene, sich mit ihrer Musik, Sprache, Erfahrung und ihren Anliegen im Gottesdienst einzubringen. Das Projekt wird durch einen Coach begleitet.

„Hauptamtliche Fachkraft für die Initiative raumschiff.ruhr“

Im Herzen von Essen eröffnet das raumschiff.ruhr jungen Erwachsenen einen Raum. Seit Mai 2016 werden hier Gemeinschaft, Schönheit und Glauben entdeckt und gelebt. Vor dem Hintergrund der Bewegung "Fresh Expressions of Church" wird erkundet, wie alternative Formen von Kirche aussehen können. Das raumschiff.ruhr lebt von Ideen und Partizipation und möchte bei aller Spontaneität und Experimentierfreude gleichzeitig auch Kontinuität schaffen. Im Rahmen des Innovationsfonds konnte eine Stelle (100 Prozent für zwei Jahre vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2021) für eine gemeindepädagogische Fachkraft geschaffen werden. Das Projekt wurde beendet; mit der Veranstaltung #orbit wird es aber ein Herzstück weiterhin geben. Internet: www.raumschiff.ruhr.

„PR-Referent für digitale Kommunikation und Social Media- Redaktion“

Das Projekt baut die Nutzung von Social Media-Kanälen für die digitale Kommunikation des Kirchenkreises in den Gemeinden, Diensten und Einrichtungen weiter aus. Hierzu werden Themen recherchiert, die für die digitale Öffentlichkeit der Evangelischen Kirche in Essen relevant sind. Die Gewinnung, Fortbildung, Vernetzung von Haupt- und Ehrenamtlichen zur Beteiligung an der digitalen Kommunikation des Kirchenkreises in den verschiedenen digitalen Plattformen ist ebenfalls vorgesehen. Eine Personalstelle im Umfang von 50 Prozent wurde am 1. Februar 2019 mit Till Schwachenwalde, besetzt. Die zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle wurde im Juni 2020 entfristet; sie wird aus regulären Haushaltsmitteln des Referates für Öffentlichkeitsarbeit und nicht durch den Innovationsfonds finanziert. Kontakt: Till Schwachenwalde, PR-Referent für digitale Kommunikation und Social Media des Kirchenkreises Essen, Telefon 0201 2205-234, mobil 0176 43411879, Mail till.schwachenwalde@evkirche-essen.de.

„Stärkung der internen Kommunikation“

In Umsetzung des Auftrages der Kreissynode im November 2016 beauftragte der Kreissynodalvorstand eine Projektgruppe. Diese prüft, ob und in welcher Weise die interne Kommunikation auf den verschiedenen Ebenen des Kirchenkreises optimiert werden kann. Bei ihrer Arbeit wird die Projektgruppe durch eine Coaching-Agentur begleitet. Die erforderlichen Finanzmittel wurden im Haushalt 2019 des Referates für Öffentlichkeitsarbeit etatisiert. Die Analyse nimmt zunächst die Mitarbeiter*innen des Kirchenkreises mit Personal- und Leitungsverantwortung sowie die Mitarbeiter*innen des Evangelischen Verwaltungsamtes Essen und in den Gemeindeübergreifenden Diensten in den Blick. Nach Abschluss der ersten Projektphase wurden Überlegungen entwickelt, wie die Mitglieder des Kreissynodalvorstandes, die ehrenamtlich Tätigen in Ausschüssen und Beiräten, Synodalbeauftragte, Inhaberinnen und Inhaber kreiskirchlicher Pfarrstellen, Kirchengemeinden und weiteren Einrichtungen in den Prozess mit einbezogen werden können. Weitere Ergebnisse sind die Einrichtung von Arbeitsgruppen (AG Intranet, AG Fortbildungen) und die Konzeption von Veranstaltungen (Namensschild-Wochen), die die interne Kommunikation innerhalb der Mitarbeitenden weiter stärken sollen. Kontakt: Stefan Koppelmann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises Essen, Telefon 0201 2205-221, Mail stefan.koppelmann@evkirche-essen.de.

Initiative „Netzwerk weiter“

Das „Netzwerk weiter“ versteht sich als Basisinitiative, die dem Austausch über Fragen der lokalen Kirchenentwicklung dient. Die Aktiven eint das Anliegen, sich gegenseitig Unterstützung zu bieten und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und voranzubringen. Kontakt: Pfarrer Johannes Heun, Telefon 0201 43373274, Mail johannes.heun@ekir.de.

Arbeitskreis Zukunft

Im Arbeitskreis Zukunft arbeiten zwölf Personen des Kirchenkreises (aus Kirchengemeinden, Gemeindeübergreifenden Diensten, Leitung und Verwaltung) zusammen. Diese Mitglieder wurden im November 2016 von der Synode zur Umsetzung der Kirchenkreiskonzeption berufen. Die Mitglieder des Arbeitskreises Zukunft sichten die eingegangenen Anträge und sprechen eine Empfehlung an den Kreissynodalvorstand auf der Grundlage der synodal beschlossenen Muss- und Soll-Kriterien der Kirchenkreiskonzeption aus. Darüber hinaus ermutigen und begleiten sie Gemeinden und gemeindeübergreifende Dienste bei der Erstellung von Projektanträgen. Die Mitglieder des Arbeitskreises Zukunft begleiten die Evaluation von bewilligten Projekten und achten auf die Realisierung von Projektideen, die in der Konzeption formuliert wurden. Kontakt: Pfarrerin Michaela Langenheim, Telefon 0173 2688332, Mail michaela.langenheim@evkirche-essen.de.

 

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