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Christ ist erstanden! Halleluja!

Ostergruß der Superintendentin

(Essen, 30.03.2024) So viel Leid und Krieg und Sterben in der Welt – das macht es für Superintendentin Marion Greve schwer, in den Osterjubel einzustimmen. Trotzdem lasse die Ostergeschichte sie hoffen, „dass Gott unsere Mauern von Angst und Trauer durchbrechen kann“. Auch die Menschen, die in diesen Tagen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz auf die Straße gehen, stehen für diese Hoffnung – jede dieser Demonstrationen ein kleines Osterfest!

OSTERWORT DER ESSENER SUPERINTENDENTIN:

„Christ ist erstanden! Halleluja!“ – ein alter Ostergruß, den ich in einer Zeit höre, in der mir nicht immer nach einem lautstarken „Halleluja“ ist. Eine Zeit, in der der Schatten von Karfreitag her groß ist: so viel Leid und Krieg und Sterben, so viel Sturheit und Unbarmherzigkeit. Der Ostergruß aber – so unwahrscheinlich er auch klingt – lässt mich hoffen, dass nichts so bleiben muss wie es ist. Dass Gott unsere Mauern aus Angst und Trauer durchbrechen kann.

Nichts muss bleiben, wie es ist – so verstanden, ist die Welt gerade in diesem Jahr voller Ostern. Die Bilder der Menschen, die für Demokratie, Vielfalt und Toleranz auf die Straßen gehen. So viele Osterfeste! Dass Menschen aufstehen und Haltung zeigen, macht mir große Hoffnung. Das lässt mich manche Unsicherheit ertragen und selber aufstehen, um mit anderen Zeichen zu setzen gegen Hass und Hetze.

Wagen wir also zuversichtlich und mutig miteinander das Morgen, denn:

„Christ ist erstanden! Halleluja!“

Ich wünsche Ihnen gesegnete Ostertage.

Marion Greve
Superintendentin

DAS OSTERWORT IM YOUTUBEKANAL DES KIRCHENKREISES ESSEN





Aufzeichnung: Kirchenkreis Essen/Till Schwachenwalde

 

 

 

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